Mit geBALLter energie zum Sieg: Die Studenten der FH Lausitz
Mit geBALLter energie gingen die Studenten der FH Lausitz an den Start der diesjährigen Betonkanu-Regatta. Der schwimmende Riesenfußball aus Beton begeisterte nicht nur die Zuschauer bei der Bootsparade auf dem Baldeneysee in Essen, sondern sicherte dem kreativen Cottbuser Team auch den ersten Platz in der Offenen Klasse. In der Kategorie Gestaltung hatte die Fachhochschule Aachen mit ihren Timberjack die Nase vorn. Beide Teams arbeiteten mit Zementen der Dyckerhoff AG, die in diesem Jahr Material an mehr als zehn teilnehmende Ausbildungsinstitutionen geliefert hatte. Und auch die Medaillen, die die Jury den siegreichen Teams überreichen konnte, wurden aus Dyckerhoff Flowstone gefertigt.
Vor zwei Jahren war es der grüne Gurkenflieger, mit dem die Studenten der FH Lausitz auf dem Maschsee in Hannover erfolgreich waren. Diesmal war es die geBALLte Energie, die dafür sorgte, dass die Cottbuser Bauingenieur-Studenten auch bei der diesjährigen Betonkanu-Regatta die Konkurrenz hinter sich ließen. Bei der Idee des Projekts stand wiederum der regionale Bezug im Vordergrund. So starte das Lausitzer Team diesmal unter dem Motto Der Lausitzer Fußball geht nicht unter mit einem überdimensionalen schwimmenden Fußball aus Beton inmitten eines kompletten, ebenfalls aus Beton bestehenden schwimmenden Spielfeldes.
Die geBALLte energie bestand aus zwei Teilen: einem schwimmende Fußballfeld mit 26 Quadratmeter Fläche und einem ebenfalls selbstständig schwimmenden Fußball mit einem Durchmesser von 2,50 Meter. In dem Fußballfeld waren entsprechende Aussparungen für den schwimmenden Fußball eingearbeitet. Der Fußball selbst hatte ein Gewicht von 800 Kilogramm und bestand aus 12 Fünfeckelementen eines schwarzen und 20 Sechseckelementen eines weißen Hochleistungsbetons auf Basis Dyckerhoff Flowstone. Das Fußballfeld ist zweischichtig konstruiert, wobei die Oberkonstruktion aus 2 cm dicken Deckplattelementen aus Leichtbeton und die Unterkonstruktion aus 20 cm dicken Pontonelementen aus Beton mit Styrodurkern bestehen.
17 Studenten der Fachhochschule Lausitz arbeiteten mehr als ein Jahr lang an diesem Projekt. Dabei waren zahlreiche ingenieurtechnische Aufgaben zu bewältigen. Vor allem die gewölbten Kanten und Flächen des Balls stellten eine große Herausforderung nicht nur an die Herstellung der Schalung dar. Um möglichst hohe Anforderungen an die Wasserdichtigkeit, Schlag-, Stoß- und Biegebeanspruchung der mit etwa einem Zentimeter Wandstärke hergestellten 32 Einzelelemente des Fußballs zu realisieren, wurde ein spezieller textilbewehrter Hochleistungsbeton mit hoher Oberflächenqualität entwickelt. Zum Einsatz kamen dabei der Premium-Zement Dyckerhoff Veridur sowie das Hochleistungsbindemittel Dyckerhoff Flowstone superweiß.
Bei den Sport- und Funbooten kam in der Kategorie Gestaltung der Timberjack von der Fachhochschule Aachen auf den ersten Platz. Besonderer Wert wurde hier auf das äußere Erscheinungsbild des Kanus gelegt. Für den Rumpf des Bootes wurde ein Leichtbeton in Holzoptik, für den Deckel ein Leichtbeton in Leinenoptik gewählt. Die Betonzusammensetzung mit Dyckerhoff Weiss unterschied sich dabei nur in einer jeweils andersfarbigen Pigmentierung. Das Boot selbst bestand aus fünf Elementen, deren Verbindung nach dem Schwalbenschwanz-Prinzip erfolgte. Dazu wurden alle Bootsteile mit Endschotts versehen. Für eine zuverlässige Kraftübertragung stellte man die Schotts mit einem hochfesten Beton auf der Basis Dyckerhoff Nanodur her.
Einen hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie Konstruktion belegten die Studierenden des Bauingenieurwesens an der Hochschule Darmstadt mit ihrem, in Anlehnung an einen Fußball-Schlachtruf auf den Namen Schlaaand getauften Boot. Das ausgezeichnete Betonkanu brachte bei 4,40 Metern Gesamtlänge gerade mal 38 Kilo auf die Waage. Möglich wurde dies durch eine lediglich drei Millimeter dicke Betonwand. Dazu sprühte man eine Suspension aus Dyckerhoff Nanodur, Sand, Pigmenten und Leichtzuschlag mit einer modifizierten Lackierpistole auf eine Kohlefaserbewehrung auf.
Alle drei erfolgreichen Teams arbeiteten mit Zementen der Dyckerhoff AG, die in diesem Jahr zudem Material an mehr als zehn teilnehmende Ausbildungsinstitutionen geliefert hatte. Eine Kombination die passt; denn auch bei dem Wiesbadener Zementhersteller steht - wie bei der Betonkanu-Regatta - der kreative und innovative Umgang mit den Werkstoffen Zement und Beton im Zentrum der Unternehmens- und Produktpolitik. Übrigens: Auch die Medaillen, die die Jury diesmal den siegreichen Teams überreichen konnte, wurden aus Dyckerhoff Flowstone gefertigt.
Aus Dyckerhoff Flowstone gefertigt: Die Medaillen für die diesjährige Betonkanuregatta.