Mit neuem, blauem Firmenlogo und auf hochglänzenden Plattenbelägen aus Spiegelbeton präsentierte sich die Dyckerhoff AG mit ihrer Produktmarke Dyckerhoff Weiss auf der BAU 2009 in München. Auf dem 200 m² großen Stand mitten im Kompetenz-Zentrum Beton erhielten die Messebesucher einen perfekten Überblick über das komplette, anwenderbezogenes Produkt-Portfolio sowie die gestalterischen und architektonischen Möglichkeiten, die Dyckerhoff Weiss für Bauherren, Planer und Verarbeiter bietet.
Mit 211.000 Fachbesuchern, darunter 36.000 aus dem Ausland, unterstrich die BAU 2009 einmal mehr ihre Rolle als weltweit größte Fachmesse für Baustoffe und Baumaterialien und stellte dabei zum zweiten Mal in Folge einen neuen Rekord auf. Mit knapp 2.000 Aus-stellern aus 42 Ländern war das Gelände mit 180.000 m² Fläche bereits ein Jahr vor Messebeginn ausgebucht. Die Besucher aus aller Welt, darunter Architekten, Planer, Bauingenieure, Bauunternehmer, Handwerker und Baustoffhändler, kamen aus 151 Ländern und sorgten dafür, dass in den vollen Münchner Messehallen von Finanz- und Wirtschaftskrise nicht viel zu spüren war.
Beste Stimmung herrschte auch am Stand von Dyckerhoff in Halle A 2 -inmitten des Kompetenz-Zentrums Beton. Bereits in den ersten Messetagen zeichnete sich ab, dass die in diesem Jahr wiederum gelungene Architektur des Standes nicht nur viele neugierige Planer und Architekten, sondern gleichermaßen auch namhafte Verarbeiter und Kunden aus dem In- und Ausland anzog. Unbehelligt von jeglicher Art elektronischer Kommunikations- und Unterhaltungsmedien konnten sie nicht nur die Standarchitektur bewundern, sondern auch die Kernbotschaften von Dyckerhoff Weiss aufnehmen. Dazu zählten in erster Linie die Starken Typen, also die verschiedenen Weisszement-Typen und FLOWSTONE, die unter der Dachmarke Dyckerhoff Weiss angeboten werden. Das bedeutet, dass für alle wesentlichen Anwendungsgebiete wie Bauchemie, Fertigteile, Betonwaren, Putze und Terrazzo spezifische Dyckerhoff Weiss-Zemente hergestellt werden. So gibt es heute die Qualitäten FACE für den Bereich Betonfertigteile und Betonelemente, CONTACT für den Bereich Feinmörtel, DECOR für den Bereich Edelputze und Mörtel, SPEED für den Bereich Spezialbauchemie sowie STRONG für den Bereich Betonwaren und Bauchemie. Diese Zemente sind insbesondere hinsichtlich ihrer Verarbeitungseigenschaften optimiert und zeichnen sich durch einen hohen Weißgrad sowie höchste Farbkonstanz aus. Ein besonderes Highlight stellt die Produktlinie FLOWSTONE dar, einem mittlerweile vor allem im deutschsprachigen Markt etablierten Hochleistungsbindemittel. Mit ihm lassen sich nicht nur hochwertigste Betonerzeugnisse herstellen, sondern auch im Trend moderner Architektur liegende, filigrane und organische Strukturen perfekt verwirklichen. Dyckerhoff Weiss ist damit der einzige Weißzementhersteller, der über ein komplettes, anwenderbezogenes Produkt-Portfolio verfügt.
Die Leistungsfähigkeit von Weisszement sowie moderner Hochleistungs-bindemittel wie Dyckerhoff FLOWSTONE wurde den Besuchern der BAU 2009 auch mit einer ganzen Reihe sehenswerter Exponate vor Augen geführt. Als besonderer Eyecatcher - im wahrsten Sinne des Wortes erwies sich dabei das Badeei von Michael Dorrer von der Terrazzowerkstatt Regensburg. Mit diesem Meisterstück hat sich der Absolvent der Bundesfachschule für Betonfertigteilbauer und Betonstein- und Terrazzohersteller aus Regensburg etwas ganz besonderes einfallen lassen: eine eiförmige Badewanne aus Beton. Die Realisierung dieses Meisterstücks erforderte neben der gestalterischen auch eine bemerkenswerte technisch-handwerkliche Leistung. Im Jahre 2006 erhielt das Meisterstück daher vom Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg und Dyckerhoff Weiss den jährlich unter den Absolventen der Ulmer Fachschule ausgelobten Betonwerksteinpreis.
Zu den aktuellen und besonders spektakulären Meisterstücken der Ulmer Fachschule gehört auch das Möbiusband von Marian Kuchár aus Aitrach, das ebenfalls in München präsentiert wurde. Beim dem verschlungenen, in der Längsachse um 180° verdrehten Band gibt es weder oben noch unten, noch innen und außen. Marian Kuchár hat das Möbiusband nicht nur mit sehr viel Liebe zum Detail aus Dyckerhoff FLOWSTONE nachgebildet, sondern dabei auch selbst die mehrfach verwendbare Schalung für das außergewöhnliche Exponat hergestellt. Beide Exponate zeigten eindrucksvoll, wie sich konstruktive Ausbildung und kreative Gestaltung zu einer idealen Kombination vereinen lassen. Mit der Präsentation dieser Meisterstücke unterstrich Dyckerhoff einmal mehr sein langjähriges Engagement für eine qualifizierte und zeitgemäße Ausbildung junger Betonwerker an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm.
Auf dem Messestand von Dyckerhoff Weiss erhielten die Besucher dar-über hinaus einen perfekten Überblick über die gestalterischen und technischen Möglichkeiten, die der Werkstoff Weisszement bzw. Beton heute dem Planer bietet. Die in jüngster Zeit mit Dyckerhoff Weiss realisierten Objekten zeitgenössischer Betonarchitektur reichen von der Feuerwache in Köln und dem Gemeindezentrum in Mannheim über das Staatstheater Darmstadt und das Weiße Haus in Stuttgart bis hin zum Kolumba-Museum in Köln und der Schule in Riedelbach. Allesamt architektonisch und technisch exzellente Lösungen, die die besondere Leistungsfähigkeit der Dyckerhoff Weiss-Zemente veranschaulichten und deren großformatige Fotos am Messestand nicht zu übersehen waren.
Nicht zu übersehen war auch das neue blaue Logo, das Dyckerhoff Weiss auf der BAU 2009 über dem gesamten Messestand schwebend erstmals präsentierte. Es kombiniert die Bildmarke von Buzzi Unicem - ein blaues U mit einer stilisierten 1, welche die industrielle Führerschaft symbolisiert - mit der traditionellen Wortmarke von Dyckerhoff Weiss. Das Logo ist Teil des neuen, weltweit einheitlichen Markenauftritts von Buzzi Unicem. Zukünftig erkennt man alle zur Gruppe gehörenden Unternehmen an dem vorangestellten Konzernlogo. Ein Logo, das alle Gesellschaften unverwechselbar macht und sie nun auch nach außen ein-deutig mit Buzzi Unicem in Zusammenhang bringt. So entsteht eine durchgängige Markenarchitektur, die nicht nur die Zusammengehörigkeit der Gruppe unterstreicht, sondern auch zeigt, dass die einzelnen Unternehmen über geographische Grenzen und unterschiedliche Kulturen hinweg gemeinsame Ziele verfolgen.
Ein Highlight der Messe bildete wiederum der traditionelle Weiss-Abend. Dieses, stets zur Mitte einer großen Baufachmesse stattfinden-de Event hat sich mittlerweile zu einer festen Größe in der Branche entwickelt. Rund 150 Freunde und Kunden konnten Michele Buzzi, Vorstandsvorsitzender der Buzzi Unicem S.p.A. und Wolfgang Bauer, Vor-standsvorsitzender der Dyckerhoff AG, in diesem Jahr unter dem neuen Logo begrüßen. Bei delikaten italienischen Speisen und Getränken sowie anregenden Gesprächen fühlte man sich auch in diesem Jahr wohl beim Ästheten unter den Zementen und bescheinigte dem Veranstalter einmal mehr, nicht nur mit seinem Messestand, sondern auch seinem Messeabend erneut einen Volltreffer gelandet zu haben.
Um Architekturbaustoffe wie Weiss-Zemente und Flowstone zu vermarkten, ist ein enger und ständiger Kontakt zu all jenen Bau-Fachjournalisten erforderlich, die in ihren Zeitschriften für Architekten und Verarbeiter regelmäßig über das aktuelle Baugeschehen berichten. Um diesen Kontakt zu intensivieren, hatte Dyckerhoff Weiss die Fachjournalisten auf der BAU 2009 einmal mehr zu einem Event der besonderen Art eingeladen. Im Münchner Kart Palast, einer hochmodernen, fast 700 m langen Kart-Bahn der Extraklasse, wurde nunmehr bereits zum dritten Mal der Große Preis von Dyckerhoff Weiss ausgetragen. Losgelöst vom Messestress konnte Martin Möllmann, Direktor der Dyckerhoff AG und Leiter Produktmarketing und Vertrieb Weisszement, alle wichtigen Vertreter der schreibenden Zunft begrüßen und ihnen die Pressemappe mit den wichtigsten Messebotschaften überreichen, ehe sie ihre weißen, bereits mit dem neuen Dyckerhoff-Logo versehenen Renn-Overalls überzogen.
Nach fast drei Stunden harter und schweißtreibender Arbeit auf der Piste war es diesmal Jürgen Gläsle, Chefredakteur der Zeitschrift opus C, der gemeinsam mit seinem Team-Partner Martin Möllmann den begehrten Siegerpokal in Empfang nehmen durfte. Nach der obligatorischen Sektdusche fand das Pressemeeting der besonderen Art bei einem kräftigen Rennfahrer-Buffet und zünftigen Münchner Bieren seinen geselligen Ausklang. Wie schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen, so zeigten sich auch diesmal die Journalisten von dem Abend voll begeistert und fiebern schon heute dem nächsten Großen Preis auf der BAU 2011 entgegen.